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Letzter Zwischenruf: Resümee

Die zurückgelegte Route findet ihr hier. Es sind von vielen Teams auch Videos gedreht worden, die über Facebook und andere Netze verfügbar sind. Am besten geht ihr bei Interesse über das Rallye-Tagebuch oder schaut hier.

Ab 11. April 2016 wird außerdem eine Woche lang täglich im MDR Fernsehen um 14 Uhr ein 10minütiges Stückchen davon zu sehen sein, was wir alle erlebt haben. Bereits am 6. April 2016 wird Rallye-Orga Torsten Schulze zu Gast im Studio von „MDR um 4“ sein, Rede und Antwort stehen und schon erste Bilder im Gepäck haben.

Statistik.

  • Zurückgelegte Strecke: ca. 7100 km
  • Zeit „on the road“: ca. 200 h
    • Davon reine Fahrzeit:  ca. 120 h
    • Davon mit Warten verbracht wg. Pannen, Konvoifahrt etc: ca. 80 h
  • Niedrigster Punkt: Lagune bei Dakhla, -18 m
  • Höchster Punkt: Hoher Atlas, 2.100 m
  • Längste Tagesetappe: Hamburg – Dijon, 1079 km
  • Südlichster Punkt:
  • Höchste Geschwindigkeit: 157 km/h
  • Anzahl von Konvois mit Staatspräsidenten, die unsere Fahrt verzögert haben: 2

Erkenntnisse.

  • Autos halten mehr aus, als man so denkt. Viel mehr.
  • Toiletten werden überbewertet. Es geht auch ohne.
  • In Afrika in allen Lebenslagen stets Mitbringsel parat haben. Z.B. Stifte, Reinigungstücher für Handies, Kulis etc.
  • Für Kinder gerne auch Luftballons, Bälle (Tennis, Fußball etc.) mitnehmen.
  • Tiere auf der Straße sind nicht überall eine Verkehrsmeldung wert. Esel sind tatsächlich störrisch.
  • Eine asphaltierte Straße ist schon was Angenehmes.
  • Die Bürgersteige in Mauretanien sind unergonomisch hoch und erfordern eine gute Beinmuskulatur.
  • In Mauretanien und Marokko sind in der Regel Eselgespanne unterwegs, in Senegal und Gambia Pferdegespanne.
  • Das Niemandsland zwischen Marokko und Mauretanien sollte zum Weltkulturerbe erklärt werden. So etwas unglaublich Surreales muss einfach der Menschheit erhalten bleiben. Zu überlegen ist, wie dieses Gebiet für den Ökotourismus erschlossen werden kann.
  • „Wippen“ und „Schaukeln“ sind Fachbegriffe aus den „Jetzt helfe ich mir selbst“ Tipps bei eingesandeten Fahrzeugen. Was die mit Kinderspielplätzen zu tun haben, ist unklar.
  • Die Notwendigkeit der Hupe ist nun geklärt. Sie ist zulassungsrelevant südlich von Tanger. Alles weitere am Fahrzeug ist Zubehör bzw. schmückendes Beiwerk. Naja, bis auf den Motor.
  • Bernd möchte keine Kekse.
  • „80% Fahrer“.

Schlimm ist der Plastikmüll an den afrikanischen Stränden, speziell in Mauretanien und dem Senegal. Vermeidet Plastik, so gut es geht !

 

Tag 24: Rückreise und Ankunft in Hamburg

Nachts um 2.40 Uhr Abflug aus  Banjul. Wir haben ein Mercedes-Taxi (der hier beliebte 190D aus den 80ern) zum Flughafen bekommen, an dessen Funktionsfähigkeit erhebliche Zweifel bestehen, wenn man Geräusche und Warnlampen beachtet. Aber vermutlich fährt es noch 10 Jahre und sein Fahrer singt um den Getriebeschaden zu übertönen seine Reggae-Lieder…

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Tag 18: Ruhetag Saint Louis

Unser Ruhetag in Saint Louis begann: ruhig. Nach den ersten Eindrücken der Stadtdurchfahrt beschlossen wir, die Stadt im französischen Kolonialstil am Nachmittag zu erkunden, verbunden mit einem Abendessen. Somit blieb genug Zeit, um sich mal wieder Büchern oder der Dateipflege zu widmen. Dass dafür Liegen am Pool, Schatten im Barbereich und überall WLAN bereitstanden, erleichterte den Zeitvertreib sehr.

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Tag 16: Ruhetag Nouakchott

Ausgiebig duschen. Sand und Staub überall. Die Vollgasfahrt über den Strand und durch die Dünen gestern hat uns was das betrifft den Rest gegeben. Aber die Technik, Laptop, Handy usw. haben es überstanden.

Ausgiebig frühstücken. Und Jan-Gerd hat Geburtstag. Das sei aber nur zu Dokumentationszwecken erwähnt. Noch keine Ausfallerscheinungen aufgrund von Malariaprophylaxe.

Der Ruhetag wurde unterschiedlich genutzt. Torben entspannte. Die restlichen Dreiviertel machten einen Stadtrundgang. Nachmittags wurde dann gemeinsam der Fischmarkt besucht.

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